Biosphärenreservat Südost-Rügen
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Ranger des Biosphärenreservates Südost-Rügen pflegen Hünengrab bei Putbus

7. August 2020

Ranger des Biosphärenreservates Südost-Rügen haben in den vergangenen Tagen die Pflege eines Hünengrabes in der Nähe von Putbus abgeschlossen. Dabei wurde der gesamte Bereich gemäht, aufkommende Verbuschung beseitigt.

Das auch als „Fleederbarg“ bekannte Großsteingrab befindet sich in Lonvitz, direkt am Abzweig nach Posewald. Die Anlage besteht aus einem Hünenbett, das eine Länge von 28 Metern aufweist und 6 bis 8 Meter breit ist. Die als Großdolmen angelegte Grabkammer liegt im südlichen Teil des Hünenbettes.

Der „Fleederbarg“ ist eines von zwei erhaltenen Großsteingräbern bei Lonvitz, ein drittes Grab wurde im 19. Jahrhundert zerstört. Die Gräber stammen aus der Jungsteinzeit und wurden von Menschen der Trichterbecherkultur errichtet, die hier vor rund 5.000 Jahren siedelten.

Im Jahr 2017 hatten Ranger des Biosphärenreservates Südost-Rügen gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger René Geyer den „Fleederbarg“ von starkem Aufwuchs und Verbuschung befreit. Seither sorgen die Ranger durch regelmäßige Pflege für die Offenhaltung des Bereiches, so dass das imposante Hünengrab gut sichtbar bleibt.

Pflege_Hünengrab

Biosphärenreservatsranger Thomas Papke und Gregor Rohde (v. l.) bei der Pflege des Hünengrabes „Fleederbarg“ bei Putbus