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Den Jägern der Nacht auf der Spur

Infoveranstaltung im Rahmen der „12. Europäischer Fledermausnacht“ in Putbus

26. August 2008

Mehr als 20 Interessierte waren der Einladung des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), des Amtes für das Biosphärenreservat Südost-Rügen und der Stadt Putbus zu einer Informationsveranstaltung im Rahmen der 12. Europäischen Fledermausnacht am 23. August 2008 in das Rathaus der Stadt Putbus gefolgt.

Dr. Ralf Grunewald vom NABU stellte in einem interessanten und kurzweiligen Vortrag die geheimnisvolle Artengruppe der Fledermäuse vor.

So erfuhren die Zuhörer unter anderem, dass einige einheimische Fledermausarten ein Zuggeschehen aufweisen, das dem der Vögel ähnelt. Sie legen zwischen Sommer- und Winterquartier mehr als 1000 km zurück.

Inzwischen sind auf Rügen 12 der insgesamt 23 in Deutschland vorkommenden Arten nachgewiesen.

Zudem erläuterte Dr. Grunewald, welchen Gefährdungen die Fledermäuse in unserer Zeit ausgesetzt sind und zeigte an praktischen Beispielen, wie der Einzelne den Schutz der Tiere unterstützen kann. Neben dem Amt für das Biosphärenreservat Südost-Rügen und dem Umweltamt des Landkreises Rügen dient der NABU in Bergen dabei als Kontaktstelle für alle Fragen, die den Fledermausschutz auf Rügen betreffen.

Im Anschluss an den Vortrag hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, die Fledermäuse im Schlosspark Putbus in Aktion zu erleben. Mit Taschenlampe und Fledermausdetektor konnten u. a. Wasserfledermaus und Großer Abendsegler auf ihren Jagd- und Beutezügen beobachtet werden – für alle Teilnehmer ein einzigartiges Erlebnis.

 

Dr. Ralf Grunewald (NABU) bei einem Vortrag zur 12. Europäischen Fledermausnacht im Rathaus der Stadt Putbus

 

 



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