Schüler zimmerten hölzerne Sitzecke
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Freitag, 13. Juli 2007 | Ostseebäder
Binz An der Binzer Grundschule ist es schon Tradition, dass die Viertklässler ein Abschlussgeschenk für den Schulhof hinterlassen, wenn ihre Grundschulzeit endet. Und das fertigen die Mädchen und Jungen zusammen mit Rangern des Biosphärenreservates Südost-Rügen selbst an. Waren in den Vorjahren der Schulgarten samt Umzäunung, ein Insektenhotel und eine hölzerne Sitzecke entstanden, so soll letztere diesmal erweitert werden, erklären die Klasenlehrerinnen Anke Schüler und Petra Müller.
„85 Zentimeter müsst ihr abmessen, den Zollstock genau anlegen und einen Strich machen. Gut, dann könnt ihr jetzt sägen“, weist Ranger Bernd Hoppmann Malte, Peter und Stefan an. Die drei Jungen nehmen die Aufgabe sehr ernst. Malte und Peter fassen die Säge fest an. Stefan gibt das Komando. „Ritsch, ratsch, ritsch, ratsch“, bahnt sich das Sägeblatt langsam durch den Stamm. „Phu“, freut sich das Trio, als das Holzstück zu Boden fällt. Das soll neben anderen Stämmen die Unterkonstruktion für die Sitzbänke werden. Lisa, Denise und Kim feilen derweil die Bohlen für Tische und Stühle. Schließlich soll sich keiner einen Splitter einreißen, wenn er sich hinsetzt. Ranger Axel Knoblich zeigt Adrian, wie die 13 Zentimeter langen Nägel ins Holz versenkt werden. Auch Lisa probiert es. „Das macht Spaß“, meint sie. Ihre Klassenkameraden der 4a nicken. „Die Kinder sind richtig gut bei der Sache“, lobt Bernd Hoppmann, der mit seinem Kollegen in vielen Kindergärten und Schulen in Sachen Umweltbildung unterwegs ist.
Die Parallelklasse ist an diesem Vormittag am Strand unterwegs, um etwas über die Küste zu erfahren und sie zu beobachten. Aber auch das Spielen kommt nicht zu kurz. Anne, Lucas und Heinz machen sich an einem Riesen-Jenga-Spiel zu schaffen. Den Rekord schafften Denise, Kim, Malte und Franz: 1,35 Meter hoch war der Turm, bevor er zusammenstürzte.
Gerit Herold
