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Sturmwarnsignal Göhren - Historische Fotos gesucht

10. März 2009

In einem gemeinsamen Projekt planen die Gemeinde Göhren, das Amt für das Biosphärenreservat Südost-Rügen und der Förderverein Mönchguter Museen die Sanierung des Sturmwarnsignalmastes in Göhren. Der Sturmwarnsignalmast wurde Ende des 19. Jahrhunderts auf dem höchsten Punkt des Göhrener Nordperds errichtet und diente der küstennahen Schifffahrt als Informationsquelle für Sturmgefahr. Daneben existierten Einrichtungen zur Anzeige des Wasserstandes und Warnung vor Eisgang. Der Mast des Sturmwarnsignales ist etwa 20 m hoch und trägt im oberen Teil eine 8 Meter lange Rah, an der die Signalleinen angeschlagen wurden.

Insgesamt existierten mehr als 70 Signalmasten an der Deutschen Ostseeküste. Das Signal in Göhren ist nach jetzigem Kenntnisstand das letzte erhaltene seiner Art und gilt heute als technisches Denkmal.

Neben der Sanierung des Mastes ist auch die Errichtung einer Informationsstelle vor Ort geplant. Die Recherchen zur inhaltlichen Gestaltung werden durch das Architekturbüro Müller in Sellin und das Amt für das Biosphärenreservat Südost-Rügen ausgeführt. Inzwischen konnte bereits eine Vielzahl an Informationen zusammengetragen werden.

Insbesondere historische Fotos von Sturmsignalmasten werden jedoch nach wie vor dringend benötigt. Sollten Sie derartige Fotos besitzen oder über weitere Informationen zu Sturmwarnsignalen an der deutschen Ostseeküste verfügen, wenden Sie sich bitte an Frau Brendler vom Amt für das Biosphärenreservat Südost-Rügen (Tel.: 038303/885-12) oder das Architekturbüro Müller in Sellin unter Tel.: 038303/90834.

Grafik: Darstellung eines typischen Sturmwarnsignales

Quelle: Instruktion für die Signalstellen der Deutschen Seewarte, Direktion der Deutschen Seewarte, Dritte Ausgabe, Hamburg, 1889