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Robbenmonitoring und Wasservogelzählung – ein Praktikum im Biosphärenreservat Südost-Rügen

13. Februar 2015

„Ich war als Kind häufig mit meinen Eltern auf Mönchgut im Urlaub und neugierig, wie sich die Region seither entwickelt hat. Darum habe ich mich entschieden, mein Praktikum hier im Biosphärenreservat Südost-Rügen zu absolvieren“ meint Christoph Huth und ergänzt: „Landschaft und Meer haben mich schon damals fasziniert, das hat sich bis heute nicht geändert.“

Der 23jährige Berliner studiert Landschaftsnutzung und Naturschutz an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung in Eberswalde. Während seines dreimonatigen Praktikums hat er das Biosphärenreservat näher kennengelernt.

Besonders haben ihn die monatlichen Wasservogelzählungen sowie die Erhebungen im Zusammenhang mit dem laufenden Fischottermonitoring interessiert, gab es doch hier die Möglichkeit, das Biosphärenreservat auch abseits der touristischen Wanderwege zu erleben. Zudem hat er die Verwaltung bei der Kartierung der Alleen und bei praktischen Artenschutzmaßnahmen unterstützt.

Aufgrund der einprägsamen Erlebnisse und einzigartigen Erfahrungen stellt Christoph die Ausfahrten zum Robbenmonitoring am Großen Stubber als besonderen Höhepunkt seines Praktikums heraus.

Aber es gab noch einen weiteren Grund für die Auswahl des Biosphärenreservates als Praktikumsort verrät der Student mit einem Lächeln: „Ich bin Eisenbahnfan und habe natürlich jede Möglichkeit genutzt, mit dem Rasenden Roland im Biosphärenreservat unterwegs zu sein“.

Die Praktikumszeit im Biosphärenreservat wird er aufgrund der vielfältigen Aufgaben und interessanten Einblicke in guter Erinnerung behalten.

Nach Beendigung seines Studiums möchte Christoph in der Naturschutzverwaltung oder in einem Umweltplanungsbüro tätig sein.

Praktikant_Christoph-Huth

Christoph Huth bei der Alleenkartierung im Biosphärenreservat



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