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Bodendenkmale befreit von Wildwuchs und Müll

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8. Dezember 2015

Schüler-Aktion mit dem Biosphärenreservat

Lauterbach. Elf Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klassen des Ernst-Moritz-Arndt- Gymnasiums in Bergen haben im Rahmen einer Projektwoche drei historische Grabanlagen im Raum Putbus von Müll und Verbuschung befreit.

Zunächst erklärte ihnen René Geyer, ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger und Partner des Biosphärenreservates Südost-Rügen, auf einer Exkursion zum Großsteingräberfeld bei Lancken-Granitz Wissenswertes über die jungsteinzeitlichen Siedler Rügens und ihre monumentalen Gräberstätten, die bis heute die Landschaft der Insel prägen. Danach ging es dann mit Hacke und Spaten ans Werk. Gemeinsam mit Michael Kolberg, Ranger im Biosphärenreservat Südost-Rügen, und René Geyer befreiten die Schülerinnen und Schüler die bronzezeitlichen Hügelgräber „Lärchenberg“ und „Krähenberg“ bei Putbus sowie das jungsteinzeitliche Großsteingrab an der Bahnstrecke Putbus-Lauterbach von Verbuschung und Müll. Mit dem abgeschnittenen Pflanzenmaterial legten die Kinder eine kleine Benjes-Hecke an, wodurch wichtige Strukturen und Lebensräume für viele Vogelarten, Kleinsäuger und Insekten geschaffen wurden.

Das Gemeinschaftsprojekt von Biosphärenreservat Südost-Rügen, Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium und Bodendenkmalpfleger René Geyer soll im kommenden Jahr fortgeführt werden.

Grosssteingrab-Lauterbach 

Das jungsteinzeitliche Großsteingrab an der Bahnstrecke Putbus – Lauterbach nach Beseitigung der aufgewachsenen Verbuschung



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