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„Bio-Blitz“ im Biosphärenreservat Südost-Rügen

8. Juni 2016

Am vergangenen Wochenende trafen sich mehr als 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum ersten „Bio-Blitz“ im Biosphärenreservat Südost-Rügen. An drei Tagen untersuchten und sie die Tier- und Pflanzenwelt in den Naturschutzgebieten der Goor, Granitz, Zicker Berge und Insel Vilm.

Der „Bio-Blitz“ fand in Zusammenarbeit mit dem „German Barcode of Life“ Projekt (GBOL) zum ersten mal im Biosphärenreservat Südost-Rügen statt. Das GBOL-Projekt ist ein deutschlandweites Verbundprojekt, das die Inventarisierung und genetische Charakterisierung aller Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands zum Ziel hat.

Bei dem „Bio-Blitz“ im Biosphärenreservat führten die Spezialisten gemeinsam mit GBOL- und Biosphärenreservats-Mitarbeitern innerhalb von 2½ Tagen eine intensive faunistische und floristische Bestandsaufnahme in den Untersuchungsgebieten durch und legten so den Grundstein für eine molekulargenetische „Nationalbibliothek der Artenvielfalt im Biosphärenreservat Südost-Rügen“.

Ziel dieser Veranstaltung war es, in einem begrenzten Areal möglichst viele verschiedene Arten zu sammeln, zu katalogisieren und exakt zu bestimmen. In den folgenden Wochen wird in den Laboren der GBOL-Institute die genetische Information der gesammelten Tiere, Pflanzen und Pilze weiter untersucht. Die Untersuchungsergebnisse fließen später in die nationale Barcode-Referenzbibliothek ein.

Das GBOL-Koordinationsteam vom Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig (ZFMK) in Bonn und Mitarbeiter des Biosphärenreservat Südost-Rügen beteiligten sich mit Exkursionen und Vorträgen an dem GBOL-„Bio-Blitz“.

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Teilnehmerinnen und Teilnehmer am „Bio-Blitz“ im Biosphärenreservat Südost-Rügen, Foto: Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig / GBOL



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