Putbus schließt sich Bündnis für biologische Vielfalt an
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21. Juli 2010
(OZ) - Putbus. Der Rasen im Schlosspark muss nicht immer dem englischen Vorbild folgen und kurz geschoren sein. Das Wiesenschaumkraut muss ausblühen und sich versäen können, damit es im Folgejahr wieder so üppig blüht. Nur ein kleiner Schritt mit dem Putbus für die Artenvielfalt sorgen will. Die Stadtvertretung hat sich am Montag zum „Bündnis für biologische Vielfalt“ bekannt und Bürgermeister Harald Burwitz einstimmig beauftragt, eine entsprechende Deklaration zu unterzeichnen.
Ziel des deutschlandweit initiierten Paktes im Jahr der biologischen Vielfalt ist es, dass bei Stadtentwicklungen der Arten-Erhalt in Fauna und Flora gebührend berücksichtigt wird. Im Internet soll dafür eine Plattform geschaffen werden, auf der beteiligte Städte und Gemeinden ihre Idden und Aktionen für den Erfahrungsaustausch und durchaus auch zum Nachahmen präsentieren können.
Mit ihrer Initiative, erste fledermausfreundliche Stadt in MV zu werden, gehe Putbus bereits mit gutem Beispiel voran, lobte Dagmar Hartmann von der Amtsverwaltung des Biosphärenreservates Südost-Rügen. Dennoch stellte sie vor dem Putbusser Parlament am Montagabend fest: „Der Norden und insbesondere der Nordosten hinken bei der Initiative hinterher.“ Das Amt will auf Rügen mit gutem Beispiel voran gehen und strebt an, dass sich alle Kommunen im Biosphärenreservat dem „Bündnis für biologische Vielfalt“ anschließen. Putbus ist die dritte Kommune im Bunde. Zugestimmt haben bereits die Parlamente der Gemeinden Gager und Zirkow, so Hartmann.
Udo Burvitz
