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Schutzstatus

Natura 2000 – ein Netzwerk für die Zukunft

Biodiversität, ein Begriff von dem gerade in den letzten Jahren viel Gebrauch gemacht wurde. Wirtschaftliche Entwicklung und Siedlungsdruck haben zu einem starken Artenverlust und damit zur Beeinträchtigung der Biodiversität geführt. Um diesem Trend entgegen zu wirken wurde das aus FFH- und Vogelschutzgebieten bestehende europäische ökologische Schutzgebietsnetz „Natura 2000“ entwickelt.

Seit dem Jahr 2003 wird es in unserem Land gemäß den Verpflichtungen gegenüber der Europäischen Union schrittweise umgesetzt. Im Biosphärenreservat existieren vier FFH- Gebiete und vier Vogelschutzgebiete (auch SPA genannt). Flächen beider Kategorien überlagern und überschneiden sich. Entsprechend der FFH- und Vogelschutzrichtlinie der EU wurden solche Flächen ausgewählt, die auf Grund ihrer Lebensraum- und Artenausstattung und ihres Erhaltungszustandes für die Kohärenz von gesamteuropäischer Bedeutung sind.

Grundsätzlich gilt für die Schutzgebiete ab dem Tag der Meldung durch das Land an die EU ein Verschlechterungsverbot. Der Zustand der Lebensraumtypen ist durch Monitoringmaßnahmen dementsprechend periodisch zu erfassen und zu beurteilen. Das Monitoring erfolgt durch amtseigenes Personal, zunehmend auch durch ehrenamtliche Naturschutzhelfer oder mittels Werkverträgen. Hilfsmittel zur Erreichung der Schutzziele sind Managementpläne, Konfliktanalysen und Förderinstrumente.

Auf den folgenden Seiten finden Sie kurze textliche Beschreibungen sowie kartographische Darstellungen der FFH- und EU-Vogelschutzgebiete des Biosphärenreservates.

 





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