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Lebensräume

Im Biosphärenreservat Südost-Rügen nimmt der Lebensraum Flachwasser mit Seegraswiesen auf den sandigen Flächen und Tangwäldern auf Steingründen, sowie Schlicken im Ruhigwasser geschützter Buchten mit über 50 % Wasserfläche den größten Flächenanteil ein.

Daneben haben verschieden ausgeprägte Küstenbiotope, bei einer Gesamtlänge von 101,5 km Küste (57,8 km Flachküste, 43,7 km Steilküste) eine herausragende Bedeutung. Die Küsten des Biosphärenreservates werden auch aktuell von Abtragung, Materialtransport und Ablagerung bestimmt. An steil aufragenden Ge­schiebemergelkliffs entstehen Brandungskehlen, die überhängenden Sedimentpa­kete rutschen mitsamt der darauf wachsenden Vegetation ab und werden bei Hoch­wasser aufgearbeitet. Zurück bleiben Blockstrände mit riesigen Findlingen und gro­bem Strandgeröll. Oberhalb der Steilufer werden Kliffranddünen abgelagert.

Küstenlängsströmungen der Ostsee transportieren feinen Seesand in den Anlandungsbereich der Flachküsten und lagern ihn dort ab, in der Folge entstehen Haken und Nehrungen.

Die seeseitigen Flachküsten sind Sandstrände, denen landwärts waldbestandene Dünen oder Niedermoore folgen.

Auch die boddenseitige Küste besteht teils aus Steilufern und teils aus Flachküsten. An den Flachküstenabschnitten kommen vielfach Schilfröhrichte vor, in einzelnen Bereichen sind Salzweiden ausgebildet.

 

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Blockstrand am Ufer der Granitz

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